Der Familien-Igel

Ein Igel ist ein Wildtier, das eigenständig leben will und seine Ruhe braucht.

 

Gleichzeitig ist ein Igel aber auch eine ausgeprägte Persönlichkeit.

Es gibt furchtlose und ängstliche, nervöse und coole, abweisende und zutrauliche Igel. Es gibt Kletterer und Gemütliche, hellgraue, rotbraune und fast schwarze Igel, Langschläfer und Frühaufsteher, sanfte, neugierige und jähzornige Gemüter. Es gibt Igel mit großen Ohren, mit besonders weichem Bauchfell, mit extra flauschigem Pelzkragen am Rand des Stachelkleids, und Igel mit ein paar strahlend weißen Albinostacheln.

 

Video: junges Igelpersönchen bei der Fütterung

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Ein Igel kennt seine Menschen,

und kann zum vertrauten Mitbewohner werden. Er erkennt Sie an der Stimme – mit einem Igel sollten Sie immer reden! – am Schritt, und vielleicht auch am Geruch. Nicht ohne Grund gibt es den Begriff des „Hausigels“ – der vertraute Gefährte, der fast jeden Abend zur beinah gleichen Zeit über die Terrasse wandert, Jahr für Jahr. Er kennt seine Menschen, und fürchtet sich nicht mehr.

Wer sich ein paar Minuten Zeit nimmt, mit seinem Igel zu reden, und Ruhe einkehren läßt, kann seinen Igel ohne Probleme mit der bloßen Hand aufnehmen. Der Igel wird die Stacheln nicht gleich anlegen, und etwas skeptisch eingerollt bleiben – aber mit Gefühl und Vorsicht läßt er sich aufheben und wird sich in der Hand langsam entspannen. Man sollte das durchaus immer wieder tun – es gibt die Möglichkeit, die Haut und den Ungezieferbefall des Igels in Ruhe und aus der Nähe zu kontrollieren. Stimme ist wichtig, ebenso Ruhe und Gelassenheit. Schnalzen Sie nicht mit der Zunge, werfen Sie keine Tür zu und auch die Kinder sollten nicht vor Entzücken schreien – laute, scharfe Geräusche lassen den Igel zusammenzucken und sich stärker einrollen. Das Vertrauen ist dann erst einmal dahin.

Immer wieder finden wir Familien  und Menschen, die einen oder zwei Igel bei sich aufnehmen möchten, als Gartenbewohner und Schützling. Es ist ein Familienerlebnis, dem neuen Kameraden seine Schlafstätten, Schlupflöcher und Futterstellen zu schaffen, und den Garten ein wenig den Bedürfnissen des friedlichen Persönchens anzupassen.

 

Sommernest eines Igels unter einer Rose an der Hauswand:

 

 

 

 

 

 

 

Gute Orte für Igel sind selten geworden und nicht leicht zu finden. Was ist zu vermeiden ?

Die Nähe stark befahrener Strassen,  allzu aufgeräumte, getrimmte Gärten, nachts fahrende Mähroboter, zu viele Katzen – gerade Igelkinder fallen ihnen leider oft zum Opfer -, Spritzmittel und Schneckenkorn. Wenn das alles auf Ihren Garten nicht zutrifft, dann…

 

… haben Sie vielleicht Interesse ?

Wir helfen mit Rat und Tat bei der Schaffung von Schlafstellen und Schlupflöchern, der igelgerechten Auflockerung des Gartens, und sagen Ihnen gerne, wo es dem Igel gefallen würde und wo nicht. Gerne geben wir Igel, die bei uns überwintert haben, in umsichtige Hände und an gute Plätze ab.

 

 

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